16.15 Uhr: Die Entschärfung der zweiten Bombe läuft!

15.33 Uhr: Die erste Bombe ist entschärft! Jetzt wird der Zünder noch gesprengt. Allerdings war es andersherum als anfangs gesagt: Die erste Bombe war die in der Luisenstraße.

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Ab Samstag begann Dortmund mit der Evakuierung von etwa 14.000 Menschen in der Stadt, um vier nicht explodierte Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg zu entschärfen.

Mehrere Krankenhäuser südwestlich des Dortmunder Bahnhofs wurden zunächst am Samstag evakuiert und die Patienten in andere Krankenhäuser verlegt. Die Stadtverwaltung forderte die Bewohner in den betroffenen Stadtgebieten auf, am 12. bis 8 Uhr Ortszeit zu evakuieren. Eine örtliche Grundschule wurde als Notunterkunft eingerichtet.

Dortmund, im Ruhrgebiet gelegen, hat viele Industriestädte. Während des Zweiten Weltkrieges wurde es stark bombardiert. Es wird geschätzt, dass etwa 10% der Bomben nicht explodierten. Vor Baubeginn in Dortmund muss geprüft werden, ob nicht explodierte Bomben im Baugebiet vergraben werden dürfen. Häufig ist es notwendig, die Verteilung der Krater im jeweiligen Gebiet mit Hilfe von Luftbildkarten der Alliierten des Zweiten Weltkrieges zu überprüfen.

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